Lexikon

Mais

Wald und Feld

Mais ist ein wärmeliebendes, bis etwa drei Meter hohes Getreide aus Mittelamerika, das als Silo- oder Körnermais angebaut wird und seine Körner in Kolben trägt.

Er hat breite, lange Blätter. Oben an der Pflanze sitzt die männliche Rispe, die Fahne, weiter unten in den Blattachseln die weiblichen Kolben mit ihren Narbenfäden. Mais verträgt keinen Frost und wird erst im Frühjahr gesät, meist im Mai. Silomais wird im Spätsommer oder Frühherbst als ganze Pflanze gehäckselt und siliert, Körnermais erst im Herbst gedroschen; er gehört zu den letzten Feldfrüchten, die vom Acker kommen.

Für das Schwarzwild ist Mais Deckung und Nahrung zugleich. Sauen brechen die frische Saat aus, fressen die milchreifen Kolben und ziehen ab dem Sommer oft ganz in große Schläge, wo sie kaum zu bejagen sind; deshalb werden Bejagungsschneisen angelegt und während der Ernte Erntejagden gehalten. Schäden am Mais verursachen auch Rotwild, Dachs, Biber und Gänse, frisch gesätes Saatgut picken Fasanen und Krähen auf. Dem Niederwild bieten große Maisflächen wenig.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion