Lexikon

Gestüber

Wildbiologie · Jägersprache

Gestüber nennt der Jäger den Kot des Federwildes, vor allem der Hühnervögel wie Fasan und Rebhuhn.

Es besteht meist aus kleinen, festen, oft gekrümmten Walzen mit einer weißen Kappe aus Harnsäure. Daneben setzen Hühnervögel weichen, dunklen Kot aus dem Blinddarm ab. Wie weit das Wort reicht, wird unterschiedlich gehandhabt: teils nur für Hühnervögel, teils für alles Federwild, das zum Niederwild zählt. Beim Auerwild sagt man Losung, bei Greifvögeln Geschmeiß.

Gestüber an Schlafplätzen, an Huderstellen, an denen die Vögel im Staub baden, und an Feldrändern verrät zusammen mit Geläuf, Federn und Rufen, dass Rebhühner oder Fasane im Revier leben.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion