Perserklee
Der Perserklee ist eine nicht winterharte Kleeart aus Vorderasien mit stark duftenden, hellrosa bis blauvioletten Blütenköpfchen, die als Zwischenfrucht dient.
Er bildet zunächst eine Blattrosette und danach hohle, dicke Stängel. Die kahlen, dreizähligen Blätter tragen verkehrt-eiförmige, fein gesägte Blättchen. Die kleinen, halbkugeligen Blütenköpfchen sitzen an langen Stielen in den Blattachseln. Der Name Wende-Klee rührt daher, dass sich jede Einzelblüte vor dem Aufblühen um ihre Längsachse dreht. In Deutschland wird er seit den 1960er Jahren angebaut.
Gesät wird er im Juli oder August, nach etwa hundert Tagen ist er erntereif. Er stellt kaum Ansprüche an den Boden, braucht aber viel Wasser, und lässt der Folgefrucht einen guten Teil des gebundenen Stickstoffs zurück. Da er den Winter nicht übersteht, ist er für Daueräsungsflächen ungeeignet. Auf Wildäckern und in Blühmischungen liefert er bis zum Frost Grünäsung und gilt als gute Bienenweide.
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