Lexikon

Gerste

Wald und Feld

Gerste ist ein Getreide, das an seinen sehr langen Grannen leicht zu erkennen ist; Wintergerste dient vor allem als Futter, Sommergerste als Braugerste.

Ihre Grannen sind länger als die jedes anderen Getreides bei uns, die reife Ähre neigt sich. An jedem Absatz der Ährenspindel sitzen drei einblütige Ährchen: Bilden alle drei ein Korn, entsteht mehrzeilige Gerste, bildet nur das mittlere eines, zweizeilige. Wintergerste ist meist mehrzeilig, Braugerste meist zweizeilig. Wintergerste reift von allen Getreidearten am frühesten und wird als erste gedroschen.

Für das Wild ist die junge Wintergerste im Herbst und Winter eine begehrte Grünäsung, besonders für Reh, Feldhase und Gänse. Mit ihrer frühen Ernte verschwindet im Sommer als Erstes die Deckung im Getreide. Schwarzwild geht in reifende Gerstenschläge und kann dort Schäden anrichten.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion