Jagdlexikon

Feuersalamander

Wildbiologie · auch Salamandra salamandra

Der Feuersalamander ist ein schwarz-gelb gefleckter Schwanzlurch feuchter Laubwälder, dessen Weibchen fertige Larven in quellnahe Bäche absetzen.

Feuersalamander · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Feuersalamander · KI-generierte Illustration

Er wird rund 15 bis 20 cm lang. Die glänzend schwarze Haut trägt gelbe, selten orange Flecken oder Streifen; jedes Tier ist anders gezeichnet. Die Warnfärbung zeigt, dass Ohrdrüsen und Hautdrüsen giftige Absonderungen bilden. Er ist überwiegend nachtaktiv und vor allem bei Regen unterwegs, tagsüber versteckt er sich unter Totholz, Steinen und Wurzeln.

Er frisst Schnecken, Regenwürmer, Spinnen und Bodeninsekten. Ab April setzt das Weibchen schwimmfähige Larven in kühle, sauerstoffreiche, fischfreie Bachoberläufe; man erkennt sie an einem hellen Fleck an jedem Beinansatz. Nach einigen Monaten gehen die jungen Salamander an Land. Seit 2015 breitet sich in der Eifel und später im Ruhrgebiet ein eingeschleppter Hautpilz aus, die Salamanderpest, der ganze Bestände auslöscht. Der Feuersalamander ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion