Feuersalamander
Der Feuersalamander ist ein schwarz-gelb gefleckter Schwanzlurch feuchter Laubwälder, dessen Weibchen fertige Larven in quellnahe Bäche absetzen.
Er wird rund 15 bis 20 cm lang. Die glänzend schwarze Haut trägt gelbe, selten orange Flecken oder Streifen; jedes Tier ist anders gezeichnet. Die Warnfärbung zeigt, dass Ohrdrüsen und Hautdrüsen giftige Absonderungen bilden. Er ist überwiegend nachtaktiv und vor allem bei Regen unterwegs, tagsüber versteckt er sich unter Totholz, Steinen und Wurzeln.
Er frisst Schnecken, Regenwürmer, Spinnen und Bodeninsekten. Ab April setzt das Weibchen schwimmfähige Larven in kühle, sauerstoffreiche, fischfreie Bachoberläufe; man erkennt sie an einem hellen Fleck an jedem Beinansatz. Nach einigen Monaten gehen die jungen Salamander an Land. Seit 2015 breitet sich in der Eifel und später im Ruhrgebiet ein eingeschleppter Hautpilz aus, die Salamanderpest, der ganze Bestände auslöscht. Der Feuersalamander ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.
Verwandte Begriffe
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungBergmolch
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungRotbuche
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungTotholz
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungRegenwurm
- AmphibienAmphibien oder Lurche sind wechselwarme Wirbeltiere mit nackter, drüsenreicher Haut, deren Larven meist im Wasser aufwachsen, etwa Frösche, Kröten und Molche.
- LandschneckenLandschnecken sind an Land lebende Gehäuse- und Nacktschnecken, die mehreren Parasiten des Wildes und des Hundes als Zwischenwirt dienen.
Mehr aus Wildbiologie
Alle 482 Begriffe
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungBraunbär
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungZwergtaucher
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungZugvogel
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungSchwarzspecht
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungSingvögel
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungTeller