Jagdlexikon

Amphibien

Wildbiologie · auch Lurche

Amphibien oder Lurche sind wechselwarme Wirbeltiere mit nackter, drüsenreicher Haut, deren Larven meist im Wasser aufwachsen, etwa Frösche, Kröten und Molche.

Man unterscheidet Froschlurche ohne Schwanz, also Frösche, Kröten und Unken, und Schwanzlurche wie Molche und Salamander. Die meisten legen Laich ins Wasser; die Larven atmen mit Kiemen und wandeln sich zu Landtieren, bei Froschlurchen aus Kaulquappen. Der Feuersalamander setzt fertige Larven ab. Blindschleiche und Eidechsen gehören dagegen zu den Reptilien.

Im zeitigen Frühjahr wandern viele Arten nachts zu ihren Laichgewässern, oft über Straßen, wo Schutzzäune und Tunnel helfen. Sie fressen Insekten, Würmer und Schnecken und sind Beute von Graureiher, Storch, Iltis und Fischotter. Kleingewässer, Feuchtwiesen und naturnahe Ufer sind ihr wichtigster Lebensraum. Alle europäischen Amphibienarten sind besonders geschützt. Arten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie wie Kammmolch, Laubfrosch oder Gelbbauchunke sind es unmittelbar nach dem Bundesnaturschutzgesetz und zugleich streng geschützt, die übrigen heimischen Arten nach der Bundesartenschutzverordnung.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion