Jagdlexikon

Singvögel

Wildbiologie · auch Passeri, Oscines

Singvögel sind die artenreichste Gruppe der Vögel; sie haben einen vielmuskeligen Stimmapparat und reichen vom Wintergoldhähnchen bis zum Kolkraben.

Singvögel · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Singvögel · KI-generierte Illustration

Ihr Gesang entsteht im unteren Kehlkopf, der Syrinx, an der Gabelung der Luftröhre. Viele Arten lernen ihren Gesang von Artgenossen; er dient vor allem der Revierabgrenzung und der Partnerwahl. Die Füße haben drei Zehen nach vorn und eine nach hinten, mit der sie Zweige umgreifen. Die Jungen schlüpfen nackt oder spärlich bedunt und sind Nesthocker.

Zu den Singvögeln gehören Meisen, Finken, Drosseln, Lerchen, Stelzen, Schwalben, Sperlinge und auch die Rabenvögel; der Kolkrabe ist der größte, das Wintergoldhähnchen der kleinste heimische Vertreter. Keine Singvögel sind dagegen Spechte, Tauben, Greifvögel, Eulen und Watvögel wie Kiebitz oder Goldregenpfeifer. Alle europäischen Vogelarten sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt, auch die Singvögel.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion