Lexikon

Braunbär

Wildbiologie · auch Bär, Ursus arctos

Der Braunbär ist das größte Landraubtier Mitteleuropas; in Deutschland ist er seit fast 200 Jahren ausgerottet und wandert nur selten aus den Alpen zu.

Europäischer Braunbär in Seitenansicht mit massigem Körper, deutlichem Schulterbuckel und dunkelbraunem FellMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Europäischer Braunbär · KI-generierte Illustration

Er ist massig und hat einen deutlichen Buckel über den Schultern, einen breiten Kopf mit kleinen runden Ohren und einen sehr kurzen Schwanz. Das Fell reicht von hellbraun bis fast schwarz. Als Sohlengänger hinterlässt er Trittsiegel mit fünf Zehen und deutlichen Krallen.

Der Braunbär ist Allesfresser und lebt vor allem von Gräsern, Kräutern, Beeren, Wurzeln, Insekten und Aas, erbeutet aber auch Wild und Weidetiere. Den Winter verbringt er in Winterruhe in einer Höhle, in der auch die Jungen zur Welt kommen. Der letzte heimische Bär Bayerns wurde 1835 erlegt. Seither kommen nur einzelne Tiere aus den Nachbarländern, etwa 2006 der als Bruno bekannte Bär, der erschossen wurde.

Er steht nicht im Bundesjagdgesetz und ist streng geschützt. Sein Fell heißt in der Jägersprache Decke.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion