Jagdlexikon

Zwergtaucher

Wildbiologie · auch Tachybaptus ruficollis

Der Zwergtaucher ist der kleinste heimische Lappentaucher, ein rundlicher, fast schwanzloser Wasservogel kleiner, pflanzenreicher Gewässer.

Zwergtaucher im Brutkleid · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zwergtaucher im Brutkleid · KI-generierte Illustration

Er ist kaum größer als eine Drossel. Im Brutkleid ist er dunkelbraun mit kastanienroten Wangen und Halsseiten und einem gelblich weißen Fleck am Schnabelwinkel, im Winter blass beigebraun. Der wesentlich größere Haubentaucher hat einen langen Hals, einen spitzen Schnabel und im Brutkleid Haube und Kragen.

Er lebt auf Teichen, Weihern, Altwässern und kleinen Seen mit dichtem Uferbewuchs und taucht nach Insektenlarven, kleinen Fischen und Krebstieren. Das Nest ist ein schwimmender Haufen aus Wasserpflanzen im Röhricht. Bekannt ist sein lang gezogener, wiehernder Triller. Unter den Lappentauchern nennt das Bundesjagdgesetz nur den Haubentaucher als Wild, den Zwergtaucher nicht. Als europäische Vogelart ist er nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion