Lexikon

Feuchtgebiet

Hege · auch Feuchtbiotop

Feuchtgebiet ist der Sammelbegriff für Lebensräume, die dauernd oder zeitweise von Wasser geprägt sind, etwa Moore, Sümpfe, Feuchtwiesen und flache Gewässer.

Dazu zählen auch Bruch- und Auwälder, Röhrichte und Verlandungszonen an Seen, Altarme, Teiche und Kleingewässer, an der Küste Watt und Salzwiesen. Viele dieser Lebensräume sind nach § 30 BNatSchG gesetzlich geschützt; Aufschüttungen, Entwässerung oder neue Wege sind dort deshalb grundsätzlich verboten. International schützt das Ramsar-Übereinkommen von 1971 Feuchtgebiete, vor allem als Lebensraum für Wasser- und Watvögel.

In Feuchtgebieten und im Umkreis von 100 Metern darum ist das Schießen mit Bleischrot EU-weit verboten, auch das Mitführen solcher Munition ist dort eingeschränkt. Feuchtgebiete sind Lebensraum für Enten, Gänse, Bekassine, Kranich, Biber und Fischotter, für Amphibien wie den Kammmolch und für Pflanzen wie den Sonnentau. Werden sie durch Straßen und Siedlungen von anderen Lebensräumen abgeschnitten, droht die Verinselung ihrer Bestände.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion