Gehöre
Gehöre heißen in der Jägersprache die Ohren des Raubwildes, etwa von Fuchs, Dachs, Marder und Luchs.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungFür andere Wildarten gibt es eigene Wörter: Lauscher beim Schalenwild, Teller beim Schwarzwild, Löffel bei Hase und Kaninchen. Die hängenden Ohren vieler Jagdhunde heißen Behang.
Beim Fuchs sind die Gehöre groß, spitz und auf der Rückseite dunkel, beim Iltis kurz und rund mit hellem Rand. Der Luchs trägt an den Spitzen seiner Gehöre schwarze Haarpinsel.
Verwandte Begriffe
LauscherLauscher nennt der Jäger die Ohren des Schalenwildes, etwa von Reh-, Rot-, Dam- und Sikawild sowie von Gams- und Muffelwild.TellerTeller heißen in der Jägersprache die Ohren des Schwarzwildes, also von Keiler, Bache, Überläufer und Frischling.LöffelLöffel heißen in der Jägersprache die Ohren von Feldhase, Schneehase und Wildkaninchen.SeherSeher heißen in der Jägersprache die Augen von Hase, Wildkaninchen und Raubwild wie Fuchs und Marder.FangFang heißt in der Jägersprache das Maul samt Schnauze beim Raubwild, etwa bei Fuchs und Wolf, und beim Hund.