Schlichtkleid
Das Schlichtkleid ist das unauffällige Gefieder, das viele Vögel außerhalb der Balzzeit tragen, die Entenerpel vor allem im Sommer.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungIm Frühsommer, während die Enten brüten, mausern die Erpel in ein braunes, entenähnliches Gefieder und wechseln dabei auch die Schwungfedern, sodass sie einige Wochen nicht fliegen können. Das schlichte Kleid tarnt sie in dieser Zeit; bei Enten spricht man auch vom Sommerkleid. Im Herbst wachsen die bunten Federn des Prachtkleides nach.
Einen Stockerpel im Schlichtkleid erkennt man am einfarbig gelblich-olivgrünen Schnabel; die Ente hat einen orangefarbenen Schnabel mit dunklem Fleck. Bei Haubentaucher und anderen Lappentauchern ist das Schlichtkleid das grau-weiße Winterkleid ohne den auffälligen Kopfschmuck.
Verwandte Begriffe
PrachtkleidDas Prachtkleid ist das auffällig gefärbte Gefieder, das viele Vögel, vor allem die Männchen, zur Balz- und Brutzeit tragen.MauserAls Mauser bezeichnet man den regelmäßigen Wechsel des Gefieders, bei dem Vögel alte, abgenutzte Federn abwerfen und durch neue ersetzen.ErpelErpel heißt das männliche Tier bei Enten und Sägern; das Weibchen nennt man einfach Ente.StockenteDie Stockente ist die häufigste und bekannteste Wildente; sie gehört zu den Gründelenten und besiedelt fast jedes Gewässer, auch in Städten.WildentenWildenten heißen die frei lebenden Entenarten, die nach der Art ihrer Nahrungssuche in Gründelenten und Tauchenten eingeteilt werden.