Jagdlexikon

Laufkäfer

Wildbiologie · auch Carabidae

Laufkäfer sind eine artenreiche Familie meist räuberischer, flinker Bodenkäfer, die meist nachts Insekten, Schnecken und Würmer jagen.

Sie haben lange, schlanke Laufbeine, fadenförmige Fühler und kräftige Oberkiefer. Die großen Arten der Gattung Carabus, etwa Leder-, Gold- und Hainlaufkäfer, können meist nicht fliegen, weil ihre Hautflügel zurückgebildet sind. Der Lederlaufkäfer wird bis rund vier Zentimeter lang, ist mattschwarz und hat runzlig gekörnte Flügeldecken. Bei Gefahr sondern viele Arten ein übel riechendes Sekret ab.

Tagsüber verstecken sich Laufkäfer unter Laub, Steinen, Rinde und Totholz. Als Vertilger von Schnecken und Insektenlarven gelten sie in Wald und Feld als Nützlinge, Schäden am Wald richten sie nicht an. Alle Arten der Gattung Carabus sind nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt, einzelne Arten sogar streng.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion