Brunftfeigen
Brunftfeigen heißen die Duftdrüsen der Gämse, die hinter den Krucken liegen und in der Brunft beim Bock stark anschwellen.
In der Brunft im November und Dezember sondern sie ein fettiges, streng riechendes Sekret ab. Der Bock streift es an Zweigen und Sträuchern ab und setzt so Duftmarken.
Duftdrüsen haben auch andere Schalenwildarten, aber an anderer Stelle, das Rehwild etwa zwischen den Schalen der Hinterläufe.
Verwandte Begriffe
GamswildGamswild ist die jagdliche Bezeichnung für die Gämse, einen ziegenartigen Hornträger der Gebirge, bei dem Bock und Geiß Krucken tragen.KruckenKrucken heißen in der Jägersprache die Hörner des Gamswildes, die Bock und Geiß gleichermaßen tragen und nie abwerfen.DuftdrüseEine Duftdrüse ist eine Hautdrüse, deren Duftstoffe dem Wild zur Reviermarkierung und zur Verständigung mit Artgenossen dienen, etwa bei der Partnersuche.BrunftBrunft heißt in der Jägersprache die Paarungszeit des Schalenwildes, vor allem bei Rot-, Dam- und Sikawild, aber auch bei Gams- und Muffelwild.BockBock heißt in der Jägersprache das männliche Stück bei Reh-, Gams- und Steinwild; ohne Zusatz ist meist der Rehbock gemeint.