Türkenbund
Der Türkenbund ist eine heimische Wildlilie lichter Laub- und Bergwälder mit nickenden, rosa bis purpurnen, dunkel gefleckten Blüten mit zurückgerollten Blütenblättern.
Die Pflanze wird 30 bis 100, selten bis 150 Zentimeter hoch. Die mittleren Blätter stehen in Quirlen rund um den Stängel. Im Juni und Juli hängen drei bis zehn, manchmal mehr Blüten in einer lockeren Traube; ihre sechs Blütenblätter sind so stark nach oben zurückgerollt, dass die Blüte an einen Turban erinnert. Die Staubblätter ragen weit heraus. Abends duftet die Blüte und lockt Nachtfalter an.
Der Türkenbund wächst in mäßig frischen Laubmisch- und Nadelwäldern, an deren Säumen und in Hochstaudenfluren der Berge, bevorzugt über basenreichem Boden. Rehe äsen die Knospen gern. Die Art gilt in Deutschland nicht als gefährdet, ist aber wie alle Lilien nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.
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- ArtenschutzArtenschutz umfasst alle rechtlichen und praktischen Maßnahmen, die wildlebende Tier- und Pflanzenarten und ihre Lebensstätten vor Beeinträchtigungen bewahren.
- NaturschutzNaturschutz umfasst alle Maßnahmen, mit denen Natur und Landschaft geschützt, gepflegt, entwickelt und, wo nötig, wiederhergestellt werden.
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