Lexikon

Türkentaube

Wildbiologie · auch Streptopelia decaocto

Die Türkentaube ist eine hell graubeige Wildtaube mit schwarzem Nackenband, die als Kulturfolger in Dörfern und Städten lebt.

Türkentaube in Seitenansicht mit hell graubeigem Gefieder, schwarzem Nackenband, dunklen Handschwingen und langem StoßMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Türkentaube · KI-generierte Illustration

Sie ist schlanker und kleiner als die Ringeltaube, bis 33 cm lang und rund 200 g schwer. Das Gefieder ist einheitlich hell graubraun bis beige, im Nacken liegt ein schmales, schwarzes, weiß gesäumtes Halbmondband. Der Stoß ist lang, seine Unterseite zeigt im Flug eine breite weiße Endbinde. Tauber und Täubin sehen gleich aus. Ihr dreisilbiger Ruf klingt wie gu-guh-gu.

Ursprünglich in Asien zu Hause, lebte sie bis in die 1930er Jahre in Europa nur auf dem Balkan, breitete sich dann rasch aus und erreichte bald auch Deutschland. Sie lebt in Gärten, Parks und auf Höfen, meidet geschlossene Wälder und frisst Samen, Getreide, Früchte und Abfälle, im Winter auch an Futterstellen. Sie brütet auf Bäumen und an Gebäuden, oft mehrmals im Jahr, und ist Standvogel.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion