Rotschwingel
Der Rotschwingel ist ein ausdauerndes, feinblättriges Untergras des Grünlands, das auch auf mageren, sauren Böden und in rauem Klima gedeiht.
Seine Grundblätter sind schmal, oft fast borstenförmig zusammengefaltet und auf der Oberseite stark gerieft. Die Halme werden etwa 20 bis 80 Zentimeter hoch und tragen eine lockere, schmale Rispe mit kurz begrannten Ährchen, die zur Blüte rötlich überlaufen sind. Man unterscheidet eine Form mit unterirdischen Ausläufern, die dichte Narben bildet und vor allem in Weiden wächst, und eine horstbildende Form der Bergwiesen.
Der Rotschwingel ist sehr winterhart, verträgt Trockenheit und saure Böden und stellt wenig Ansprüche. Sein Futterwert ist nur mittel, dafür hält er auf armen, extensiv genutzten Wiesen und Weiden die Grasnarbe geschlossen. In Saatmischungen für ärmere, extensiv genutzte Standorte ist er deshalb häufig enthalten.
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- WildwieseEine Wildwiese ist eine mehrjährige, vom Jäger angelegte oder gepflegte Wiese, die dem Wild vom Frühjahr bis in den Herbst frische Äsung bietet.
- MagerrasenMagerrasen ist nährstoffarmes, ungedüngtes Grünland auf trockenen oder kargen Böden, das nur extensiv genutzt wird und besonders artenreich ist.
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