Jagdlexikon

Rotschwingel

Wald und Feld · auch Rot-Schwingel, Festuca rubra

Der Rotschwingel ist ein ausdauerndes, feinblättriges Untergras des Grünlands, das auch auf mageren, sauren Böden und in rauem Klima gedeiht.

Blühender Rotschwingel · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Rotschwingel · KI-generierte Illustration

Seine Grundblätter sind schmal, oft fast borstenförmig zusammengefaltet und auf der Oberseite stark gerieft. Die Halme werden etwa 20 bis 80 Zentimeter hoch und tragen eine lockere, schmale Rispe mit kurz begrannten Ährchen, die zur Blüte rötlich überlaufen sind. Man unterscheidet eine Form mit unterirdischen Ausläufern, die dichte Narben bildet und vor allem in Weiden wächst, und eine horstbildende Form der Bergwiesen.

Der Rotschwingel ist sehr winterhart, verträgt Trockenheit und saure Böden und stellt wenig Ansprüche. Sein Futterwert ist nur mittel, dafür hält er auf armen, extensiv genutzten Wiesen und Weiden die Grasnarbe geschlossen. In Saatmischungen für ärmere, extensiv genutzte Standorte ist er deshalb häufig enthalten.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion