Binse
Binsen sind grasähnliche Pflanzen nasser Standorte mit runden, glatten, markgefüllten Stängeln, die oft dichte, dunkelgrüne Horste bilden.
Am häufigsten ist die Flatter-Binse. Sie wird 30 bis 120 Zentimeter hoch, ihre Stängel stehen starr aufrecht, sind rund, glatt und innen mit weißem, schaumstoffartigem Mark gefüllt, das sich herausdrücken lässt. Echte Blätter fehlen fast ganz. Von Juni bis August sitzt ein lockerer, bräunlicher Blütenbüschel scheinbar seitlich am Stängel, weil das Hüllblatt den Halm geradlinig fortsetzt. Seggen haben dagegen meist dreikantige Halme.
Binsen wachsen auf Feuchtwiesen, Nassweiden, in Mooren, an Gräben und auf Waldwegen und Schlägen mit staunassem, oft verdichtetem Boden. Viele Binsen auf einer Weide zeigen Staunässe an. Seggen- und binsenreiche Nasswiesen sind gesetzlich geschützte Biotope und für Bekassine, Kiebitz und Wiesenbrüter wichtig.
Verwandte Begriffe
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungSegge
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungBekassine
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungKiebitz
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungGrünland
- FeuchtgebietFeuchtgebiet ist der Sammelbegriff für Lebensräume, die dauernd oder zeitweise von Wasser geprägt sind, etwa Moore, Sümpfe, Feuchtwiesen und flache Gewässer.
- MoorEin Moor ist ein dauerhaft nasser Lebensraum, in dem abgestorbene Pflanzen unter Luftabschluss nicht vollständig zersetzt werden, sondern sich als Torf ablagern.
Mehr aus Wald und Feld
Alle 237 Begriffe
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungFaulbaum
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungRotschwingel
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungTraubeneiche
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungGötterbaum
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungEsparsette
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungFuttererbse