Jagdlexikon

Binse

Wald und Feld · auch Binsen, Flatter-Binse, Juncus

Binsen sind grasähnliche Pflanzen nasser Standorte mit runden, glatten, markgefüllten Stängeln, die oft dichte, dunkelgrüne Horste bilden.

Horst der Flatter-Binse · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Horst der Flatter-Binse · KI-generierte Illustration

Am häufigsten ist die Flatter-Binse. Sie wird 30 bis 120 Zentimeter hoch, ihre Stängel stehen starr aufrecht, sind rund, glatt und innen mit weißem, schaumstoffartigem Mark gefüllt, das sich herausdrücken lässt. Echte Blätter fehlen fast ganz. Von Juni bis August sitzt ein lockerer, bräunlicher Blütenbüschel scheinbar seitlich am Stängel, weil das Hüllblatt den Halm geradlinig fortsetzt. Seggen haben dagegen meist dreikantige Halme.

Binsen wachsen auf Feuchtwiesen, Nassweiden, in Mooren, an Gräben und auf Waldwegen und Schlägen mit staunassem, oft verdichtetem Boden. Viele Binsen auf einer Weide zeigen Staunässe an. Seggen- und binsenreiche Nasswiesen sind gesetzlich geschützte Biotope und für Bekassine, Kiebitz und Wiesenbrüter wichtig.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion