Jagdlexikon

Schneeglöckchen

Wald und Feld · auch Kleines Schneeglöckchen, Galanthus nivalis

Das Schneeglöckchen ist ein früh im Jahr blühendes Zwiebelgewächs feuchter Laubwälder mit einer nickenden weißen Blüte, deren innere Blütenblätter grün gefleckt sind.

Blühendes Schneeglöckchen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühendes Schneeglöckchen · KI-generierte Illustration

Es wird meist 10 bis 15 Zentimeter hoch und hat zwei schmale, blaugrüne, grundständige Blätter. Von Februar bis März, manchmal schon ab Januar, hängt an jedem Stängel eine einzelne Blüte. Ihre drei äußeren Blütenblätter sind reinweiß und spreizen ab, die drei inneren sind nur halb so lang, zusammengeneigt und an der Spitze mit einem grünen Fleck gezeichnet.

Wild wächst es in frischen bis sickerfeuchten Laubmischwäldern, vor allem in Schlucht- und Auwäldern; häufig ist es aus Gärten und Parks verwildert. Verwechselt wird es mit der Frühlings-Knotenblume, auch Märzenbecher genannt, deren sechs Blütenblätter alle gleich lang sind und alle einen grünen oder gelben Fleck tragen. Die Pflanze ist giftig. Das Schneeglöckchen ist besonders geschützt; es ist in Anhang B der EU-Artenschutzverordnung aufgeführt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion