Jagdlexikon

Seidelbast

Wald und Feld · auch Echter Seidelbast, Kellerhals

Der Seidelbast ist ein kleiner, sehr giftiger Waldstrauch, der im Vorfrühling vor dem Laubaustrieb stark duftende rosa Blüten direkt an den kahlen Zweigen trägt.

Blühender Seidelbast · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Seidelbast · KI-generierte Illustration

Der Echte Seidelbast wird etwa 40 Zentimeter bis gut einen Meter hoch und ist kaum verzweigt. Seine rosa bis purpurroten Blüten von sieben bis neun Millimetern sitzen meist zu dritt unmittelbar an den Zweigen, über ihnen treiben danach die länglichen, ganzrandigen Blätter aus, die nur an den Triebspitzen stehen. Im August und September reifen erbsengroße, leuchtend rote Früchte, die dicht am Zweig sitzen.

Er wächst in Laubmisch- und Bergwäldern und Gebüschen, bevorzugt auf kalkhaltigen, nährstoffreichen Böden; in Streuwiesen und Niedermooren kommt er nicht vor. Alle Teile sind sehr stark giftig, besonders Samen und Rinde, und das Gift bleibt beim Trocknen erhalten. Für ein Schwein gelten drei bis fünf Beeren als tödlich, für einen Hund etwa zwölf Gramm Rinde. Alle europäischen Seidelbastarten sind nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt; wild wachsende Pflanzen zu entnehmen oder zu beschädigen, ist nach § 44 Abs. 1 Nr. 4 BNatSchG verboten.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion