Rinde
Als Rinde bezeichnet man die äußeren Schichten von Stamm, Ästen und Zweigen, die außerhalb der Wachstumsschicht, des Kambiums, liegen.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungInnen liegt der lebende Bast, der die in den Blättern gebildeten Nährstoffe durch den Baum leitet, außen schützt die abgestorbene Borke vor Austrocknung, Hitze und Schädlingen. Rotbuche und Hainbuche behalten lange eine glatte, dünne Rinde, Eiche und Kiefer bilden eine dicke, rissige Borke. Nadelbäume wie Fichte, Kiefer und Douglasie verschließen Rindenwunden mit Harz.
Wild beschädigt die Rinde auf verschiedene Weise. Rot-, Dam-, Sika- und Muffelwild schälen sie mit den Schneidezähnen des Unterkiefers ab, Rehböcke und Hirsche scheuern sie beim Fegen von jungen Stämmen, Hasen und Kaninchen nagen sie im Winter. Schälwunden sind Eintrittspforten für Pilze, bei der Fichte etwa für die Rotfäule. Wird ein Stamm rundum entrindet, stirbt der Baum ab.