Lexikon

Winterlinde

Wald und Feld · auch Winter-Linde

Die Winterlinde ist ein heimischer Laubbaum mit herzförmigen, schiefen Blättern, die unterseits rostbraune Haarbüschel in den Nervenwinkeln tragen.

Zweig einer Winterlinde mit herzförmigen Blättern, einem umgewendeten Blatt mit rostbraunen Haarbüscheln und Fruchtstand am HochblattMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig der Winterlinde mit Fruchtstand · KI-generierte Illustration

Die Blätter sind vier bis sieben Zentimeter groß, fein gesägt und unterseits blaugrün. Bei der Sommerlinde sind sie größer und unterseits behaart, die Haarbüschel weißlich. Die duftenden, gelblich weißen Blüten öffnen sich im Juni und Juli zu fünf bis elf an einem hellen, zungenförmigen Hochblatt, das später die kleinen, kugeligen Nüsschen als Flugorgan davonträgt. Die Knospen sind rötlich.

Die Winterlinde verträgt viel Schatten, treibt aus dem Stock wieder aus und kann sehr alt werden. Im Wald pflanzt man sie gern unter Eichen, deren Stämme sie beschattet. Ihr Holz ist ein Weichholz, ihre Blüte eine ergiebige Bienenweide.

Junge Linden werden vom Wild gern verbissen. Mast im jagdlichen Sinn liefert die Linde nicht.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion