Lexikon

Seehund

Wildbiologie · auch Gemeiner Seehund, Phoca vitulina

Der Seehund ist eine Robbe mit rundlichem Kopf, die vor allem im Wattenmeer der Nordsee lebt und als einzige Robbe im Bundesjagdgesetz steht.

Liegender Seehund mit angehobenem Kopf, kurzer Schnauze, V-förmigen Nasenlöchern und grau geflecktem FellMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Seehund · KI-generierte Illustration

Er hat keine äußeren Ohrmuscheln, eine kurze Schnauze und Nasenlöcher, die zusammen ein V bilden. Das Fell ist grau, bräunlich oder gelblich und dunkel gefleckt. Die größere Kegelrobbe hat dagegen einen langen, kegelförmigen Kopf mit eher parallelen Nasenlöchern; sie steht nicht im Bundesjagdgesetz.

Seehunde fressen vor allem Fische, daneben Krebstiere. Die Jungen kommen im Juni und Juli auf Sandbänken zur Welt und können schon nach wenigen Stunden schwimmen. Liegt ein Jungtier allein am Strand, ein sogenannter Heuler, ist es nicht unbedingt verlassen; man hält Abstand und verständigt eine Seehundstation oder die Nationalparkverwaltung. 1988 und 2002 starben Tausende Seehunde an der Seehundstaupe, die ein naher Verwandter des Hundestaupevirus auslöst.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion