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Lexikon
Wildbiologie·Mittlere Prüfungsrelevanz

Kiebitz

Auffälliger Wiesen- und Ackerbrüter mit Federschopf und stark rückläufigen Beständen.

Der Kiebitz ist ein markanter Vogel offener Feld- und Feuchtlandschaften. Für Jäger ist er vor allem als geschützte Art und als Indikator für eine intakte Kulturlandschaft bedeutsam.

Artmerkmale

Der Kiebitz ist an seinem dunklen, metallisch schimmernden Gefieder, den breiten Flügeln und dem langen Federschopf leicht zu erkennen. Besonders auffällig sind sein gaukelnder Balzflug und die weithin hörbaren Rufe. Jagdlich ist er kein Beutewild, aber ein wichtiger Prüfungsbegriff im Bereich Artenkenntnis und Hege.

Lebensraum und Schutz

Kiebitze benötigen offene, möglichst feuchte Wiesen, Niederungen und extensiv genutzte Äcker. Frühe Mahd, Entwässerung und intensive Bewirtschaftung gefährden Gelege und Jungvögel stark. Wo Kiebitze vorkommen, sind Rücksicht bei Feldarbeiten und strukturreiche Offenlandbiotope besonders wichtig.