Lexikon

Kiebitz

Wildbiologie · auch Vanellus vanellus

Der Kiebitz ist ein taubengroßer, schwarz-weißer Watvogel mit langer Federholle, der auf Wiesen und Äckern brütet und im Frühjahr zu den ersten Rückkehrern zählt.

Kiebitz im Brutkleid in Seitenansicht mit langer dünner Holle, schwarzem Brustband, weißen Wangen und grün schillernder OberseiteMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Kiebitz, Männchen im Brutkleid · KI-generierte Illustration

Die Oberseite schimmert dunkelgrün und violett, Scheitel und Brustband sind schwarz, Bauch und Wangen weiß, die Unterschwanzdecken orange. Die dünne, nach oben gebogene Holle am Hinterkopf ist beim Männchen länger. Unverwechselbar sind die breiten, gerundeten Flügel und der gaukelnde, taumelnde Balzflug mit wummernden Flügelgeräuschen und dem Ruf kiwitt.

Er ist kein Singvogel, sondern gehört zu den Regenpfeiferartigen. Er brütet am Boden in offenem, kurzrasigem oder spärlich bewachsenem Gelände, heute oft auf Äckern, wo Gelege und Küken durch Bodenbearbeitung, Mahd und Beutegreifer stark gefährdet sind; die Bestände sind drastisch zurückgegangen. Aus den Winterquartieren in West- und Südwesteuropa kehrt er schon im Februar und März zurück. Das Bundesjagdgesetz führt den Kiebitz nicht als Wild; nach Naturschutzrecht ist er streng geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion