Jagdlexikon

Wiesenkerbel

Wald und Feld · auch Wiesen-Kerbel, Anthriscus sylvestris

Der Wiesenkerbel ist ein weiß blühender Doldenblütler gedüngter Wiesen, der leicht mit dem giftigen Gefleckten Schierling verwechselt wird.

Blühender Wiesenkerbel · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Wiesenkerbel · KI-generierte Illustration

Er wird 60 bis 150 Zentimeter hoch. Der Stängel ist hohl, gefurcht und unten fein behaart, die Blätter sind zwei- bis dreifach gefiedert, im Umriss dreieckig und farnartig. Von April bis Juli stehen kleine weiße Blüten in Doppeldolden mit acht bis 16 Strahlen. Der Gefleckte Schierling hat dagegen einen kahlen, bläulich bereiften, unten rot gefleckten Stängel und riecht zerrieben unangenehm nach Mäusen. Auch Hecken-Kälberkropf und Hundspetersilie sind ähnlich und giftig.

Der Wiesenkerbel zeigt stickstoffreiche Böden an und wird durch Gülle und Jauche stark gefördert; auf Fettwiesen blüht er oft zusammen mit dem Scharfen Hahnenfuß. Nur jung ist er ein mäßiges Futter, im Heu sind die harten Stängel wertlos.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion