Lexikon

Grünland

Wald und Feld

Grünland ist landwirtschaftlich genutzte Fläche, die dauerhaft mit Gräsern, Kräutern und Kleearten bewachsen ist und als Wiese gemäht oder als Weide beweidet wird.

Anders als Ackerland wird Grünland nicht regelmäßig umgebrochen. Man unterscheidet die Wiese, die gemäht wird, die Weide, auf der Vieh grast, und die Mähweide, auf der beides wechselt. Je nach Düngung und Nutzung reicht die Spanne von der intensiv genutzten Fettwiese mit vielen Schnitten bis zum artenreichen, mageren Grünland, das kaum gedüngt und spät gemäht wird. Gut ein Viertel der landwirtschaftlichen Fläche Deutschlands ist Dauergrünland.

Für das Wild ist Grünland das ganze Jahr Äsungsfläche, besonders für Reh, Rotwild, Feldhase und Gänse. Ricken legen ihre Kitze gern im hohen Gras ab, Wiesenbrüter wie Kiebitz, Großer Brachvogel und Bekassine brüten dort, deshalb ist die Mahd eine große Gefahr. Schwarzwild bricht Grünland auf der Suche nach Engerlingen und Regenwürmern um. Kleine, flache Schäden lassen sich beheben, wenn die Grassoden bald zurückgeklappt und festgetreten werden.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion