Jagdlexikon

Akelei

Wald und Feld · auch Gemeine Akelei, Gewöhnliche Akelei, Aquilegia vulgaris

Die Gemeine Akelei ist eine heimische Staude lichter Wälder und Säume mit nickenden, meist blauvioletten Blüten, die fünf hakig gekrümmte Sporne tragen.

Blühende Gemeine Akelei · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühende Gemeine Akelei · KI-generierte Illustration

Sie wird 30 bis 60 Zentimeter hoch. Die grundständigen Blätter sind lang gestielt und doppelt dreizählig, die Blättchen rundlich, gelappt und gekerbt, oberseits blaugrün. Von Mai bis Juli stehen an verzweigten Stängeln die drei bis fünf Zentimeter großen, nickenden Blüten; jedes der fünf Nektarblätter läuft hinten in einen langen, am Ende eingekrümmten Sporn aus. Den Nektar erreichen nur Insekten mit langem Rüssel, vor allem Hummeln. Die Früchte sind aufrechte Bälge mit schwarz glänzenden Samen.

Die Akelei wächst in sommerwarmen, lichten Laubmischwäldern, an Gebüschen, Hecken und auf Halbtrockenrasen, gern über Kalk. In Gärten gibt es viele Zuchtformen. Wild wachsende Akeleien sind nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion