Jagdlexikon

Wiesenbrüter

Wildbiologie

Als Wiesenbrüter bezeichnet man Vögel, die ihr Nest am Boden in Wiesen, Weiden und Mooren anlegen, etwa Kiebitz, Großer Brachvogel, Bekassine und Braunkehlchen.

Wiesenbrüter · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Wiesenbrüter · KI-generierte Illustration

Weitere Wiesenbrüter sind Uferschnepfe, Rotschenkel, Wachtelkönig, Wiesenpieper und Schafstelze. Viele von ihnen brauchen feuchtes, offenes Grünland mit niedriger oder lückiger Vegetation und guter Rundumsicht; Braunkehlchen und Wachtelkönig dagegen höhere, späte Wiesen mit Stauden als Deckung oder Singwarte.

Kaum eine Vogelgruppe ist in Deutschland so stark zurückgegangen. Gründe sind entwässerte und umgebrochene Wiesen, frühe und häufige Mahd, die Gelege und Küken vernichtet, sowie hohe Verluste durch Beutegreifer wie Fuchs, Marderhund und Wildschwein. Geholfen wird mit späten Mahdterminen, Mahd von innen nach außen, Wiedervernässung, ungemähten Streifen und der Bejagung der Beutegreifer. Mehrere Länder fördern das mit Vertragsnaturschutz für Landwirte.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion