Jagdlexikon

Rötelmaus

Wildbiologie · auch Waldwühlmaus, Myodes glareolus

Die Rötelmaus ist eine kleine Wühlmaus der Wälder und Hecken mit rotbraunem Rücken, die in Deutschland Hantaviren hauptsächlich verbreitet.

Rötelmaus · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Rötelmaus · KI-generierte Illustration

Ihr Rücken ist kräftig rotbraun, die Flanken sind grau, der Bauch hell. Die Ohren ragen etwas weiter aus dem Fell als bei der Feldmaus, der Schwanz ist zweifarbig und etwa halb so lang wie der Körper. Sie klettert gut und ist auch tagsüber unterwegs.

Sie frisst Samen, Bucheckern, Früchte, Knospen und Insekten, im Winter auch Rinde junger Bäume. Infizierte Tiere scheiden Hantaviren mit Kot, Urin und Speichel aus; Menschen stecken sich meist über aufgewirbelten Staub an, etwa beim Fegen von Hütten und Schuppen. Nach Buchenmastjahren vermehrt sich die Rötelmaus stark, dann steigen auch die Erkrankungen.

Die Rötelmaus ist nach der Bundesartenschutzverordnung nicht besonders geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion