Lexikon

Roteiche

Wald und Feld · auch Amerikanische Roteiche

Die Roteiche ist eine aus dem östlichen Nordamerika stammende Eiche mit großen, spitz gelappten Blättern, die sich im Herbst leuchtend rot färben.

Herbstzweig einer Roteiche mit leuchtend roten, spitz gelappten Blättern und einer dicken Eichel im flachen BecherMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig der Roteiche im Herbst · KI-generierte Illustration

Ihre Blätter werden 10 bis über 20 Zentimeter lang, und die Lappen laufen in feine Grannenspitzen aus, die den heimischen Eichen fehlen. Die Eicheln sind dick und kurz, sitzen in einem flachen, tellerartigen Becher und reifen erst im zweiten Jahr. Die Rinde bleibt lange glatt und grau.

Seit etwa 1900 wird sie in Deutschland in größerem Umfang im Wald angebaut. Sie wächst deutlich schneller als Stiel- und Traubeneiche und kommt auch mit sauren Böden zurecht, liefert aber weniger wertvolles Holz. Ihr Laub zersetzt sich schlecht.

Auch ihre Eicheln werden von Schwarzwild, Eichelhäher und Eichhörnchen angenommen, der Häher zieht aber die Eicheln der heimischen Eichen vor.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion