Roteiche
Die Roteiche ist eine aus dem östlichen Nordamerika stammende Eiche mit großen, spitz gelappten Blättern, die sich im Herbst leuchtend rot färben.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungIhre Blätter werden 10 bis über 20 Zentimeter lang, und die Lappen laufen in feine Grannenspitzen aus, die den heimischen Eichen fehlen. Die Eicheln sind dick und kurz, sitzen in einem flachen, tellerartigen Becher und reifen erst im zweiten Jahr. Die Rinde bleibt lange glatt und grau.
Seit etwa 1900 wird sie in Deutschland in größerem Umfang im Wald angebaut. Sie wächst deutlich schneller als Stiel- und Traubeneiche und kommt auch mit sauren Böden zurecht, liefert aber weniger wertvolles Holz. Ihr Laub zersetzt sich schlecht.
Auch ihre Eicheln werden von Schwarzwild, Eichelhäher und Eichhörnchen angenommen, der Häher zieht aber die Eicheln der heimischen Eichen vor.