Jagdlexikon

Erdmaus

Wildbiologie · auch Microtus agrestis

Die Erdmaus ist eine der Feldmaus sehr ähnliche Wühlmaus, die feuchte Wiesen, Moore, Waldränder und vergraste Kahlflächen bewohnt.

Erdmaus · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Erdmaus · KI-generierte Illustration

Sie ist etwas größer und dunkler als die Feldmaus, ihr Fell ist länger und struppiger, und die kurzen Ohren sind innen deutlich behaart. Im Gelände lassen sich die beiden Arten kaum sicher unterscheiden. Die Erdmaus legt oberirdische Laufgänge im dichten Gras an.

Sie frisst Gräser, Kräuter und Wurzeln. In Forstkulturen mit dichtem Graswuchs benagt sie im Winter unter der Schneedecke Rinde und Wurzeln junger Laub- und Nadelbäume, was viele Pflanzen zum Absterben bringen kann. Ihre Bestände schwanken wie bei anderen Wühlmäusen stark, in guten Jahren ist sie eine Hauptbeute von Eulen, Greifvögeln und Raubwild.

Die Erdmaus ist nach der Bundesartenschutzverordnung nicht besonders geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion