Jagdlexikon

Wasserfledermaus

Wildbiologie · auch Myotis daubentonii

Die Wasserfledermaus ist eine mittelgroße Fledermaus, die in schnellem Flug dicht über ruhigen Gewässern jagt und Insekten von der Wasseroberfläche abgreift.

Wasserfledermaus im Flug · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Wasserfledermaus im Flug · KI-generierte Illustration

Ihr Rückenfell ist dunkelbraun, der Bauch hellgrau, die Ohren sind mittellang. Auffällig sind die großen Füße mit langen Zehen, mit denen sie Mücken und andere Insekten von der Wasseroberfläche abfischt. Abends sieht man sie oft knapp über Teichen, Seen und langsam fließenden Flüssen kreisen.

Ihre Sommerquartiere liegen vor allem in Baumhöhlen in Gewässernähe, auch unter Brücken und in Mauerspalten. Den Winter verbringt sie in Höhlen, Stollen, Kellern und Bunkern, wo sie oft in Spalten steckt. Wie alle Fledermäuse ist sie nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Verboten ist es, sie im Winterschlaf und in der Fortpflanzungszeit erheblich zu stören und ihre Quartiere zu beschädigen oder zu zerstören.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion