Mast
Mast nennt man die Früchte von Eiche und Buche, also Eicheln und Bucheckern, die dem Wild im Herbst und Winter als nahrhafte Äsung dienen.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungAuch die Früchte der Rosskastanie zählen dazu. Die fett- und stärkereichen Früchte sind Kraftfutter; Schwarzwild, Reh-, Rot- und Damwild, Eichelhäher und Ringeltauben leben im Herbst stark davon.
Eiche und Buche fruchten nicht jedes Jahr gleich stark. Bei einer Vollmast tragen fast alle Bäume reichlich, bei einer Sprengmast nur einzelne. Nach einer guten Mast vermehrt sich vor allem das Schwarzwild stark, bleibt sie aus, sinkt sein Zuwachs. Bodennahrung wie Engerlinge, Mäuse, Wurzeln und Pilze, nach der die Sauen brechen, heißt Erdmast oder Untermast, die Baumfrüchte entsprechend Obermast.
Verwandte Begriffe
StieleicheDie Stieleiche ist eine heimische Eiche, deren Eicheln an langen Stielen hängen, während ihre Blätter fast ungestielt am Zweig sitzen.RotbucheDie Rotbuche ist der häufigste Laubbaum Deutschlands, ein Schattbaum mit glatter grauer Rinde, ganzrandigen Blättern und Bucheckern als Früchten.RosskastanieDie Rosskastanie ist ein aus dem Balkan stammender Park- und Alleebaum mit handförmig gefingerten Blättern und glänzend braunen, ungenießbaren Samen.SchwarzwildSchwarzwild ist die jagdliche Bezeichnung für das Wildschwein; es zählt zum Schalenwild, ist aber als einzige Art dieser Gruppe kein Wiederkäuer.ZuwachsZuwachs nennt man die Zunahme eines Wildbestands innerhalb eines Jahres, vor allem durch Nachwuchs; in der Abschussplanung heißen so auch die Jungtiere des Jahres.EichelhäherDer Eichelhäher ist ein rötlich-brauner Rabenvogel der Wälder mit blau-schwarz gebändertem Flügelfeld, der im Herbst Eicheln und Bucheckern versteckt.