Jagdlexikon

Roter Fingerhut

Wald und Feld · auch Fingerhut, Digitalis

Der Rote Fingerhut ist eine zweijährige Giftpflanze lichter Wälder und Kahlschläge mit hohen Trauben purpurner, fingerhutförmiger Blüten.

Blühender Roter Fingerhut · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Roter Fingerhut · KI-generierte Illustration

Im ersten Jahr bildet er nur eine Rosette aus länglich eiförmigen, gekerbten, unterseits graufilzigen Blättern. Im zweiten Jahr treibt ein meist unverzweigter Stängel von etwa 40 bis 120 Zentimetern, an dem von Juni bis August die vier bis fünf Zentimeter langen Glockenblüten einseitig übereinander hängen, innen hell umrandet dunkel gefleckt. Er meidet Kalk und besiedelt saure, lockere Böden, besonders auf frischen Kahlschlägen und Windwurfflächen, wo er oft in Massen erscheint.

Alle Pflanzenteile enthalten herzwirksame Glykoside. Schon zwei bis drei getrocknete Blätter können für einen Erwachsenen tödlich sein, Vergiftungen äußern sich mit Erbrechen und schweren Herzrhythmusstörungen. Stängel und Blätter schmecken sehr bitter. Anders als der Gelbe und der Großblütige Fingerhut gehört der Rote Fingerhut nicht zu den besonders geschützten Arten.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion