Buchecker
Bucheckern sind die dreikantigen, fettreichen Nüsse der Rotbuche, die zu zweit in einem weich bestachelten, vierklappigen Fruchtbecher reifen.
Die etwa anderthalb Zentimeter großen Nüsschen haben eine glatte, glänzend braune Schale. Im September springt der Fruchtbecher auf, und die Bucheckern fallen heraus. Reichen Behang gibt es nur in Mastjahren, die unregelmäßig alle paar Jahre kommen; Buchen tragen erst ab einem Alter von etwa vierzig bis achtzig Jahren. Mit rund vierzig Prozent Fett sind die Samen sehr energiereich.
Zusammen mit den Eicheln bilden Bucheckern die Obermast des Waldes und zählen zum Kraftfutter. Schwarzwild, Rehe, Rotwild, Mäuse und viele Vögel wie die Ringeltaube nutzen sie. Roh sind sie für den Menschen in größeren Mengen leicht giftig, für Pferde schon in kleineren.
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