Lexikon

Fegen

Wildbiologie · Jägersprache

Fegen nennt der Jäger das Abstreifen des abgestorbenen Bastes vom fertigen Geweih oder Gehörn an jungen Bäumen und Sträuchern.

Junges Lärchenstämmchen mit frischer Fegestelle: abgeschürfte Rinde, freiliegendes helles Holz und herabhängende RindenfetzenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Frische Fegestelle an einer jungen Lärche · KI-generierte Illustration

Der Rehbock fegt im Frühjahr, ältere Böcke meist im März und April, Jährlinge oft erst im Mai. Reife Rothirsche fegen im Juli, Dam- und Sikahirsche im August und September. Ist der Bast ganz ab, hat das Stück verfegt.

Der Rehbock fegt auch danach weiter: Er markiert so sein Territorium und reibt dabei Duftstoffe von der Stirn an die Zweige. An Fegestellen ist die Rinde junger Bäume streifig abgeschürft, oft hängen Bastfetzen daran. Besonders häufig trifft es die Lärche.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion