Jagdlexikon

Kleegras

Wald und Feld · auch Kleegrasgemenge, Klee-Gras-Gemenge

Kleegras ist ein auf dem Acker angebautes Futtergemenge aus Kleearten und Gräsern, das ein bis mehrere Jahre lang gemäht oder beweidet wird.

Typische Partner sind Rotklee und Weißklee auf der einen, Welsches und Deutsches Weidelgras oder Wiesenlieschgras auf der anderen Seite. Steht statt des Klees die Luzerne im Vordergrund, spricht man von Luzernegras. Je nach Mischung wird Kleegras überjährig genutzt, also im Ansaatjahr und einem Hauptnutzungsjahr, oder mehrjährig mit zwei bis drei Hauptnutzungsjahren. Die Gräser nehmen den Stickstoff auf, den die Leguminosen mit ihren Knöllchenbakterien binden, und das Gemenge bleibt standfester und vielseitiger als eine Reinsaat.

Im ökologischen Landbau ist Kleegras ein Kernstück der Fruchtfolge, weil es Stickstoff und Humus liefert. Wegen des Kleekrebses ist eine Anbaupause von vier bis fünf Jahren üblich. Für Reh, Hase und Rotwild sind Kleegrasschläge eine eiweißreiche Äsungsfläche, die über lange Zeit grün bleibt, und für Bodenbrüter bieten sie Deckung. Wie auf Wiesen werden bei den häufigen Schnitten aber Kitze, Junghasen und Gelege vom Mähwerk erfasst.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion