Lexikon

Fruchtfolge

Wald und Feld

Als Fruchtfolge bezeichnet man die geregelte zeitliche Abfolge verschiedener Kulturpflanzen auf demselben Feld über mehrere Jahre.

Ein Beispiel ist der Wechsel von Raps, Winterweizen und Wintergerste oder von Zuckerrüben und Getreide. Der Wechsel ist zugleich vorbeugender Pflanzenschutz: Krankheiten, Schädlinge und Unkräuter, die auf eine Kultur spezialisiert sind, vermehren sich weniger, wenn diese nur alle paar Jahre auf dem Schlag steht. Grundregel ist der Wechsel von Halmfrüchten wie Getreide und Blattfrüchten wie Raps, Hackfrüchten oder Leguminosen; Leguminosen hinterlassen zudem Stickstoff im Boden.

Früher gehörte auch die Brache dazu: In der mittelalterlichen Dreifelderwirtschaft folgten Wintergetreide, Sommergetreide und ein Brachjahr aufeinander, später wurde die Brache mit Hackfrüchten wie Kartoffeln und Rüben oder mit Klee bestellt. Für das Wild ist eine vielfältige Fruchtfolge günstig, weil dann im Revier verschiedene Kulturen nebeneinander stehen, die zu unterschiedlichen Zeiten Äsung und Deckung bieten. Enge Fruchtfolgen mit wenigen Kulturen machen die Feldflur dagegen eintönig.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion