Lexikon

Lichtbaumart

Wald und Feld · auch Lichtholzart

Lichtbaumarten sind Bäume mit hohem Lichtbedarf, die im Schatten anderer Bäume kaum wachsen können, etwa Kiefer, Lärche, Birke und Eiche.

Ihre Jungpflanzen brauchen viel direktes Licht und kümmern unter einem geschlossenen Kronendach. Sie verjüngen sich deshalb vor allem auf Freiflächen, in großen Lücken oder an Waldrändern. Viele Pionierbaumarten wie Birke, Aspe und Weiden sind Lichtbaumarten, dazu kommen langlebige Arten wie Kiefer, Lärche und die Eichen.

Lichtbaumarten haben meist lockere, lichtdurchlässige Kronen. Unter Kiefern, Lärchen und Eichen erreicht deshalb mehr Licht den Boden, und eine reiche Kraut- und Strauchschicht kann wachsen. Für das Wild bedeutet das mehr Äsung als unter Buchen oder Tannen. Im Mischwald müssen Lichtbaumarten oft durch Pflege freigehalten werden, damit schattenertragende Konkurrenten wie die Buche sie nicht überwachsen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion