Jagdlexikon

Weidelgras

Wald und Feld · auch Raygras, Lolch

Weidelgras heißen zwei wichtige Futtergräser, das ausdauernde Deutsche Weidelgras der Weiden und das kurzlebige Welsche Weidelgras des Feldfutterbaus.

Ähre des Deutschen Weidelgrases · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Ähre des Deutschen Weidelgrases · KI-generierte Illustration

Beide tragen eine flache, zweizeilige Ähre, an der die Ährchen mit der Schmalseite an der Halmachse sitzen. Beim Deutschen Weidelgras ist die Ähre grannenlos, beim Welschen Weidelgras sind die Ährchen begrannt. Die unbehaarten Blätter sind oberseits gerieft, unterseits stark glänzend, am Blattgrund sitzen kleine Öhrchen, und der Triebgrund ist rötlich.

Das Deutsche Weidelgras ist das wichtigste narbenbildende Untergras auf nährstoffreichem, frischem Grünland, sehr hochwertig und für häufige Schnitte und Beweidung geeignet. Es ist allerdings frost- und dürreempfindlich. Das Welsche Weidelgras lebt nur ein bis zwei Jahre und wird für Feldfutter, Kleegras und Zwischenfrüchte gesät, etwa im Landsberger Gemenge. Junges, eiweißreiches Weidelgras ist wie anderes frisches Grünlandgras eine gute Äsung für Reh und Hase.

Verwandte Begriffe

Mehr aus Wald und Feld

Alle 237 Begriffe
Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion