Jagdlexikon

Wiesenlieschgras

Wald und Feld · auch Wiesen-Lieschgras, Timothe, Timotheegras, Phleum pratense

Das Wiesenlieschgras ist ein spät blühendes, hochwertiges Futtergras mit einer dichten, schmal walzenförmigen Scheinähre an der Halmspitze.

Blühendes Wiesenlieschgras · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühendes Wiesenlieschgras · KI-generierte Illustration

Die Scheinähre ist meist 8 bis 15 Zentimeter lang, aufrecht und gleichmäßig dick. Ihre einblütigen Ährchen laufen in zwei kurze Spitzen aus, die an einen Stiefelknecht erinnern und der Oberfläche ein fein borstiges Aussehen geben. Die hohlen, am Grund oft knollig verdickten Halme werden je nach Standort bis etwa anderthalb Meter hoch, die flachen Blätter sind hell blaugrün.

Das Lieschgras wächst in Horsten, ist besonders winterhart und gedeiht auf frischen bis feuchten, bindigen Böden, verträgt sogar Überschwemmungen, leidet aber unter Dürre. Es entwickelt sich langsamer als Weidelgras und blüht später, meist ab Ende Juni. Wegen seines hohen Futterwerts steht es in vielen Wiesen- und Kleegrasmischungen, gerade für raue, feuchte Lagen. Für das Wild liefert es wie andere Futtergräser vor allem junge, frische Grünäsung.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion