Jagdlexikon

Hackfrucht

Wald und Feld · auch Hackfrüchte, Hackkultur

Hackfrüchte sind Ackerkulturen wie Kartoffel, Zucker- und Futterrübe, die in weiten Reihen wachsen und früher mehrmals gegen Unkraut gehackt werden mussten.

Weil sie anfangs langsam und bodennah wachsen, holte man das Beikraut zwischen den Reihen mit der Hacke heraus und lockerte dabei den Boden. Zu den Hackfrüchten zählen vor allem Kartoffel, Zuckerrübe und Futterrübe, oft auch Mais und Feldgemüse, nicht aber Raps, Getreide oder Hülsenfrüchte. Heute wird das Unkraut meist mit Herbiziden oder mit Hackmaschinen bekämpft, der Name ist geblieben. Das Gegenstück ist die Halmfrucht, also das Getreide. In der alten Dreifelderwirtschaft folgten Wintergetreide, Sommergetreide und Brache aufeinander; im 18. und 19. Jahrhundert trat vor allem mit der Kartoffel die Hackfrucht an die Stelle der Brache.

Hackfruchtfelder bieten dem Wild Äsung und im Spätsommer Deckung. Kartoffel- und Rübenfelder gehören zu einem guten Fasanenrevier, Kartoffeln locken aber auch Schwarzwild an, das dort erhebliche Wildschäden anrichten kann.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion