Jagdlexikon

Kanadische Goldrute

Wald und Feld · auch Solidago canadensis

Die Kanadische Goldrute ist eine aus Nordamerika stammende, gelb blühende Staude, die auf Brachen, Böschungen und Ufern dichte Massenbestände bildet.

Blühende Kanadische Goldrute · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühende Kanadische Goldrute · KI-generierte Illustration

Die aufrechten Stängel werden 50 Zentimeter bis zwei Meter hoch und sind zumindest im oberen Teil kurz und rau behaart. Die schmal lanzettlichen, fein gesägten Blätter stehen dicht wechselständig. Im Spätsommer und Herbst trägt die Pflanze eine pyramidenförmige Rispe mit einseitig nach außen gebogenen Ästen voller winziger gelber Köpfchen von höchstens fünf Millimetern. Die sehr ähnliche Riesen-Goldrute hat einen kahlen, bläulich bereiften Stängel und etwas größere Köpfchen.

In Europa ist sie seit dem 17. Jahrhundert als Zierpflanze bekannt. Über unterirdische Ausläufer bildet sie Bestände mit über 300 Sprossen je Quadratmeter, und ein Blütenstand liefert bis zu 15.000 flugfähige Früchte. Auf Brachen, Magerrasen und Blühflächen verdrängt sie die heimische Kräuterflora, die Deckung und Äsung für das Niederwild bietet. Ein einzelner Schnitt reicht nicht, zum Zurückdrängen sind mindestens zwei Schnitte im Jahr nötig.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion