Lexikon

Salweide

Wald und Feld · auch Sal-Weide

Die Salweide ist eine heimische Weide, die als Strauch oder kleiner Baum wächst und im Vorfrühling die silbrigen Palmkätzchen trägt.

Blattloser Zweig einer männlichen Salweide mit silbrig behaarten und gelb blühenden KätzchenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig der Salweide mit männlichen Kätzchen · KI-generierte Illustration

Ihre breit-elliptischen Blätter sind oben dunkelgrün und runzlig, unten graufilzig, die kurze Spitze ist oft schief gedreht. Die Kätzchen erscheinen vor dem Laub. Männliche und weibliche Blüten wachsen auf verschiedenen Pflanzen, die männlichen Kätzchen leuchten zur Blüte gelb. Wie alle Weiden hat sie Knospen mit nur einer einzigen Schuppe.

Anders als viele Weiden braucht sie kein Wasser in der Nähe: Als eine der ersten Gehölzarten besiedelt sie Kahlschläge, Waldränder, Böschungen und Steinbrüche. Ihre Blüten liefern als eine der ersten Nahrungsquellen im Jahr Pollen und Nektar für Bienen und andere Insekten.

Reh- und Rotwild verbeißen Weiden gern, Rotwild schält sie auch, Hasen nagen im Winter die Rinde, und das Haselwild äst Knospen und Kätzchen. Weidenzweige eignen sich daher gut als Proßholz.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion