Zuckerrübe
Die Zuckerrübe ist eine Hackfrucht, deren weißfleischige, kegelförmige Rübe fast ganz im Boden steckt und zur Gewinnung von Zucker angebaut wird.
Sie wird im Frühjahr gesät und von September bis in den Spätherbst gerodet. Über der Erde sieht man vor allem eine Rosette aus großen, glänzend grünen Blättern, der Rübenkopf schaut nur wenig heraus. Darin unterscheidet sie sich von der Futterrübe, die zu einem großen Teil aus dem Boden ragt. Nach der Ernte lagern die Rüben oft wochenlang in großen Mieten am Feldrand, bis sie zur Zuckerfabrik gefahren werden.
Für das Wild sind Rübenschläge im Herbst eine wichtige Nahrungsquelle. Reh, Rotwild und Feldhase äsen Blätter und Rübenköpfe, Schwarzwild frisst die Rüben auf dem Feld und in den Mieten. Nach der Ernte bleiben oft Blätter und kleine Rüben auf dem Acker, die noch lange angenommen werden. Ob Zuckerrüben an Schalenwild verfüttert werden dürfen, regeln die Länder unterschiedlich.