Jagdlexikon

Kartoffel

Wald und Feld · auch Erdapfel, Grundbirne, Solanum tuberosum

Die Kartoffel ist eine aus den Anden stammende Kulturpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse, die wegen ihrer stärkereichen Sprossknollen angebaut wird.

Kartoffelpflanze mit Knollen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Kartoffelpflanze mit Knollen · KI-generierte Illustration

Die krautige Pflanze hat unpaarig gefiederte Blätter und weiße bis blauviolette, fünfzählige Blüten mit gelben Staubbeuteln. Aus ihnen entstehen grüne, tomatenähnliche Beeren, die wie alle grünen Pflanzenteile und die Keime der Knollen giftige Glykoalkaloide wie Solanin enthalten. Die Knollen bilden sich an unterirdischen Ausläufern, es sind verdickte Sprossteile und keine Wurzeln. Gepflanzt werden Pflanzknollen im Frühjahr in lockeren, warmen Boden, die Dämme werden angehäufelt, gerodet wird je nach Sorte vom Sommer bis in den Herbst.

Die Kartoffel zählt zu den Hackfrüchten. Jagdlich bedeutsam ist sie vor allem wegen der Wildschäden: Schwarzwild bricht nach dem Legen nach den Pflanzknollen und später nach den reifenden Knollen und wühlt dabei ganze Dämme um. Neben dem Mais gehört die Kartoffel deshalb zu den Kulturen mit den größten Schwarzwildschäden. Als Wildackerpflanze ist sie nicht gebräuchlich.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion