Jagdlexikon

Gefleckter Schierling

Wald und Feld · auch Schierling, Conium maculatum

Der Gefleckte Schierling ist ein hoher, sehr giftiger Doldenblütler mit rot gefleckten Stängeln und starkem Geruch nach Mäuseharn.

Blühender Gefleckter Schierling · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Gefleckter Schierling · KI-generierte Illustration

Die zweijährige Pflanze wird 50 Zentimeter bis zweieinhalb Meter hoch. Ihre runden, hohlen Stängel sind kahl, bläulich bereift und unten rotbraun gefleckt. Die Blätter sind fein, mehrfach gefiedert, und von Juni bis September stehen weiße Dolden darüber. Zerrieben riecht die Pflanze unangenehm nach Mäuseharn. Sie wächst an Wegrändern, Schuttplätzen, Hecken und Ackerrändern auf nährstoffreichen Böden.

Alle Teile enthalten das Alkaloid Coniin, das zu Lähmungen bis zur Atemlähmung führt. Für einen Erwachsenen gilt schon etwa ein halbes bis ein Gramm Coniin als tödlich. Gefährlich ist die Ähnlichkeit mit dem Wiesenkerbel, dessen Stängel aber fein behaart, gefurcht und ungefleckt ist und der nicht nach Mäusen riecht. Auch für Weidetiere ist er sehr stark giftig, am empfindlichsten sind Rinder und Jungtiere. Getrocknet verliert die Pflanze an Giftigkeit.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion