Jagdlexikon

Nonne

Wald und Feld · auch Fichtenspinner, Lymantria monacha

Die Nonne ist ein Nachtfalter, dessen Raupen die Nadeln von Fichte und Kiefer fressen und bei Massenvermehrung ganze Nadelwälder kahl fressen können.

Nonne, Falter · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Nonne, Falter · KI-generierte Illustration

Der Falter hat weiße Vorderflügel mit schwarzen Zickzacklinien und einen rosa gefärbten Hinterleib; die Weibchen sind deutlich größer als die Männchen. Er fliegt im Hochsommer und legt seine Eier in Rindenritzen, wo sie überwintern. Im Frühjahr schlüpfen die lang behaarten Raupen, die grau bis braun gefärbt sind.

Die Raupen fressen die Nadeln oft nur an und lassen den Rest fallen, sodass mehr Nadeln verloren gehen, als sie verzehren. Besonders gefährdet sind dichte, gleichaltrige Fichten- und Kiefernbestände; daneben nehmen die Raupen auch Lärche und Laubbäume an. Kahl gefressene Fichten sterben meist ab und werden anschließend leicht von Borkenkäfern befallen. Mischwälder sind weniger anfällig. Die Nonne ist keine besonders geschützte Art; für sie gilt nur der allgemeine Artenschutz des Bundesnaturschutzgesetzes.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion