Bergulme
Die Bergulme ist eine heimische Ulme der Schlucht- und Hangwälder mit großen, oberseits sehr rauen Blättern, die oft in drei Spitzen auslaufen.
Ihre fünf bis sechzehn Zentimeter langen Blätter sind fast stiellos, grob doppelt gesägt und haben den für Ulmen typischen schiefen Blattgrund, der hier aber nur schwach ausgeprägt ist. Häufig tragen sie neben der Hauptspitze zwei seitliche Nebenspitzen. Die Blüten erscheinen im Frühjahr vor dem Laub, die breiten, rundum geflügelten Früchte von zwei bis zweieinhalb Zentimetern tragen den Samen in der Mitte.
Die Bergulme wächst auf frischen, nährstoffreichen Böden in Schlucht-, Hang- und Bergmischwäldern. Das Ulmensterben, eine Pilzkrankheit, die von Ulmensplintkäfern übertragen wird, hat ihre Bestände stark gelichtet. Ulmen gehören zu den Baumarten, die Reh- und Rotwild bevorzugt verbeißen, schälen und fegen. Eine Pionierbaumart ist die Ulme nicht.
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