Verbiss
Schäden an Pflanzen durch das Abfressen von Knospen, Trieben und Rinde durch Schalenwild.
Verbiss bezeichnet die Schäden, die Schalenwild durch das Abfressen von Knospen, Trieben und jungen Pflanzen verursacht. Starker Verbiss behindert die natürliche Waldverjüngung und ist ein Hauptstreitpunkt zwischen Jagd und Forstwirtschaft.
Definition
Verbiss entsteht, wenn Schalenwild (v. a. Reh-, Rot-, Damwild) Knospen, Triebe, Blätter und Rinde junger Bäume und Sträucher frisst. Besonders betroffen sind Laubbäume (Eiche, Buche, Tanne, Ahorn). Starker Verbiss führt zu Wuchsschäden, Kümmerwuchs und dem Ausfall ganzer Baumarten.
Bedeutung und Maßnahmen
Verbiss ist ein zentrales Thema im Wald-Wild-Konflikt. Die Forstseite fordert angepasste Wildbestände, um natürliche Verjüngung zu ermöglichen. Gegenmaßnahmen: Wildbestandsregulierung (Abschuss), Einzelschutz (Hüllen, Streichmittel), Zaunbau, Wildäcker zur Ablenkung.
Verwandte Begriffe